NEUER MASERATI GHIBLI DEBÜTIERT IN SHANGHAI

Maserati



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Quattroporte JETZT AUCH MIT 330-PS-Version
Für das große Ziel, im Jahr 2015 50.000 Einheiten jährlich zu fertigen, stellt Maserati heute auf der Shanghai Motor Show gleich drei wichtige Bausteine seiner Wachstumsstrategie vor:
  • Nachdem bereits Ende vergangenen Jahres der neue Quattroporte mit den ebenfalls neuen V6- und V8-Motoren debütierte, setzt Maserati den Wachstumskurs jetzt mit dem Ghibli fort. Er ist die erste mittelgroße Sport-Luxuslimousine der Marke.
Sowohl der Quattroporte als auch der Ghibli werden in Verbindung mit dem V6-Motor jeweils in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten. Wahlweise ist für beide Fahrzeuge auch das intelligente Allradsystem Q4 anstelle des Hinterradantriebs erhältlich.
  • Als erstes Fahrzeug in der fast 100-jährigen Markengeschichte wird der Ghibli auch mit einem Dieselmotor erhältlich sein. Das Turbotriebwerk, das von Maserati Ingenieuren unter der Leitung des früheren Ferrari Motorenchefs Paolo Martinelli entwickelt wurde, bietet standesgemäße Maserati Performance – vereint mit einem Verbrauch von unter sechs Litern auf 100 Kilometern gemäß NEDC-Zyklus.
  • Noch eine andere Neuheit debütiert in Shanghai: eine neue Variante des Quattroporte, deren V6-Twin-Turbo-Triebwerk 243 kW (330 PS) leistet und die speziell für den chinesischen Wachstumsmarkt entwickelt wurde. 


WELTPREMIERE DES MASERATI GHIBLI
Der neue Ghibli revolutioniert das Modellprogramm von Maserati. Mit seinem Debüt auf der Shanghai Motor Show bietet das Unternehmen erstmals zwei sportliche Luxuslimousinen nebeneinander im Modellportfolio an. Im Vergleich zum größeren Quattroporte ist der Ghibli kompakter und noch fahraktiver.
Die Silhouette des neuen Ghibli spiegelt die coupéhafte Linie des Viertürers wider. Sein Kühlergrill ist vom aktuellen GranTurismo inspiriert und damit auch von der legendären Berlinetta A6 GCS aus den 1950er-Jahren. Ein ebenfalls klassisches Element ist das Saetta Maserati Logo auf der markentypisch dreieckigen C-Säule: Es lässt sich bis in das Jahr 1963 zurückverfolgen. Die Fahrzeugflanken sind von einer schwungvollen Linie durchzogen, die sich von den drei Luftauslässen hinter dem Vorderrad bis zu den Rückleuchten erstreckt.
Auch im Innenraum unterscheidet sich der Ghibli deutlich vom Quattroporte. Die Armaturentafel ist sportlich-fahrerzentriert, ohne dabei den Luxusanspruch zu vernachlässigen, den Käufer von Maserati erwarten. So verbindet der Ghibli sportliches Design mit dem typischen Raumangebot einer Limousine aus der Oberklasse. Insgesamt ist der Ghibli fahrerorientierter und noch sportlicher als der größere Quattroporte.
Der neue Ghibli wird mit zwei Benzinmotoren angeboten, beide jeweils mit 3,0 Litern Hubraum, V6-Layout, Twin-Turbo-Technologie, Achtgang-Automatikgetriebe und Hinterradantrieb. Zusätzlich ist für die stärkere Motorisierung – der Ghibli S – auf Wunsch auch das intelligente Allradsystem Q4 erhältlich.
Das V6-Triebwerk des Ghibli S leistet 301 kW (410 PS) bei 5.500 Umdrehungen und erreicht ein maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern bei niedrigen 1.750 Touren – unabhängig davon, ob es sich um die hinterradgetriebene Modellversion oder um den Ghibli S Q4 mit Allradantrieb handelt.
Dank der Traktionsvorteile des Ghibli S Q4 beschleunigt dieser aus dem Stand in nur 4,8 Sekunden auf 100 km/h, 0,2 Sekunden schneller als die hinterradgetriebene Version. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht der
Ghibli S 285 km/h, der Ghibli S Q4 284 km/h.
Kaum weniger Kraft und Performance bietet der andere Benzinmotor, der im Ghibli zum Einsatz kommt. Er schöpft aus dem 3,0-Liter-V6-Aggregat eine Leistung von 243 kW (330 PS) und ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern. Trotz allem beträgt sein Durchschnittsverbrauch lediglich 9,6 Liter auf 100 Kilometer, obwohl er bei Bedarf in nur 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.
Beide Triebwerke mit ihren parallel arbeitenden Turboladern wurden von Maserati Powertrain in Kooperation mit Ferrari Powertrain entwickelt. Sie werden in der Motorenabteilung von Ferrari in Maranello gefertigt. Wie die neue V8-Motorengeneration von Maserati nutzen auch die V6-Triebwerke modernste Technologien für mehr Leistung und bessere Effizienz. Dazu gehören die Hochdruck-Benzindirekteinspritzung (200 bar), die reibungsoptimierten Turbolader und die vier kontinuierlich phasenverstellbaren Nockenwellen. Welche Leistungsfähigkeit daraus resultiert, zeigt der Ghibli S: Rund 90 Prozent des Drehmoments stehen bereits bei 1.500 Umdrehungen zur Verfügung. Trotzdem schreitet sein Drehzahlbegrenzer erst bei sportlichen 6.500 Touren ein.
Doch für den Ghibli steht noch eine dritte Antriebsquelle zur Wahl: Als erster Maserati der Geschichte kann er mit einem Dieseltriebwerk ausgestattet werden. Das 3,0-Liter-V6-Turbo-Dieselaggregat leistet 202 kW (275 PS) und erreicht ein atemberaubendes Drehmoment von 600 Newtonmetern. Obwohl der Ghibli Diesel nur 6,3 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt, verbraucht er im NEDC-Zyklus weniger als 6,0 Liter auf 100 Kilometer.
Auch dieses Triebwerk nutzt modernste Motorentechnologie. Dazu gehören die Common-Rail-Direkteinspritzung, die mit Drücken von bis zu 2.000 bar arbeitet, und Einspritzdüsen mit verkürzten Verweilzeiten für hocheffiziente sequenzielle Mehrfacheinspritzungen – was eine spontane Gasannahme und eine sauberere Verbrennung unterstützt.
Jeder Maserati ist traditionell am Klang seines Motors zu erkennen. Auch der Ghibli Diesel unterscheidet sich in diesem Punkt nicht von Modellen mit Benzinmotor. Dafür sorgt das neue Maserati Active Sound System. Zwei Soundgeneratoren in der Nähe der Abgasendrohre betonen fahrstilorientiert die angenehmen Tonlagen des Motors. Durch die Betätigung der Sport-Taste in der Mittelkonsole wird der Bass noch voluminöser und markanter.
Um den hohen fahrdynamischen Ansprüchen an die Marke gerecht zu werden, besitzt der Ghibli vorne eine Doppelquerlenker-, hinten eine Multilenker-Aufhängung. Auf Wunsch kann das Fahrwerk mit der neusten Generation der variablen Dämpferkontrolle Skyhook ausgestattet werden.
Als einziges Fahrzeug seiner Klasse verfügt der Ghibli in allen Versionen serienmäßig über ein mechanisches Sperrdifferenzial für optimale Traktion unter allen Bedingungen.
Wie der Quattroporte so basiert auch das Ghibli Chassis auf einer Sicherheitszelle aus festem und verwindungssteifen Stahl, an das verschiedene tragende Elemente aus Stahl- und Aluminiumlegierungen gekoppelt sind – eine Bauweise, die optimale Steifigkeit bei reduziertem Gewicht ermöglicht. So ist der vordere Bereich aus Aluminium mit Kreuzkonstruktionen für eine außerordentliche Festigkeit in alle Richtungen, das Heck aus gerolltem Stahl. 
Im Vergleich zum Quattroporte ist der Radstand des Ghibli mit 2,99 Metern 20 Zentimeter kürzer, die Gesamtlänge (4,97 Meter) sogar um 29 Zentimeter.
Zur optimalen Verzögerung besitzt der Ghibli S eine Bremsanlage, die vorne über gelochte und gerillte Bremsscheiben der Größe 360 x 32 Millimeter verfügt, hinten über gelochte Scheiben der Maße 350 x 28 Millimeter. Vorn kommen feststehende Bremssättel mit sechs Kolben, hinten mit vier Kolben zum Einsatz. Daraus resultiert ein exzellentes Bremsverhalten, sodass der Ghibli S aus 100 km/h nach nur 36 Metern zum Stehen kommen kann.
Serienmäßig rollt der Ghibli auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern, der Ghibli S auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern. Optional sind Räder der Größen 19, 20 und 21 Zoll erhältlich.


 MASERATI ALLRADSYSTEM Q4
Dank des neuen Allradsystems Q4 sind sowohl der Ghibli als auch der Quattroporte in der Lage, in schwierigen Fahrsituationen und auf rutschigem Untergrund Traktion zu finden. Das Q4 System verbindet die Reaktionsschnelligkeit des Hinterradantriebs mit jener Sicherheit, die in kritischen Situationen nur ein Allradantrieb bieten kann, ohne dabei aber den Kraftstoffverbrauch zu erhöhen.
Q4 hält die Vorderräder passiv, so lange sie nicht zu einer besseren Traktion beitragen können – und schaltet sie sofort und selbstständig zu, sobald ihre Traktionshilfe benötigt wird. Dazu besitzt das System eine elektronisch gesteuerte Mehr-Scheiben-Trocken-Kupplung, um das Antriebsmoment auch auf die Vorderräder zu leiten.
Wenn zum Beispiel der Grip bei hoher Kurvengeschwindigkeit abreißt, stark beschleunigt wird oder die Hinterräder wenig Haftung haben, benötigt Q4 lediglich 150 Millisekunden, um von 100-prozentigem Antrieb der Hinterräder auf eine 50:50-Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse umzuschalten. Dabei sorgt die vorteilhafte Multi-Lenker-Konstruktion der Hinterachse dafür, dass nur in sehr seltenen Fällen mehr als 35 Prozent des Antriebsmoments auf die Vorderachse geleitet werden müssen. Genauso wichtig ist allerdings, dass Q4 den Antrieb der Vorderräder schnell reduziert oder einstellt, sobald der Fahrzustand sicher genug ist. Diese Strategie ist wesentlich, um Nachteile klassischer Allradsysteme – erhöhter Kraftstoffverbrauch und trägeres Fahrverhalten – zu umgehen.
Maserati entwickelte dazu einen eigenen ausgeklügelten Algorithmus, der in Echtzeit alle relevanten Fahrzeugparameter prüft und auswertet. Dazu gehören Radschlupf, Lenk- und Gierwinkel, momentane Leistungsabgabe, Fahrgeschwindigkeit, Bremsbetätigung und ESP-Kenngrößen. Dadurch ist Q4 in der Lage, situationsabhängig für jedes Rad die bestmögliche Traktionsparameter zu bestimmen und umzusetzen und somit die Fahrsicherheit deutlich zu erhöhen.
Der intelligente Allradantrieb Q4 wird bei Ghibli und Quattroporte jeweils in Kombination mit dem 301 kW (410 PS) starken V6-Motor angeboten.


MASERATI QUATTROPORTE FÜR CHINA:
WELTPREMIERE DER 330-PS-VERSION
Während das Flaggschiff der Maserati Modellpalette größer, leichter, luxuriöser und auch praktischer wurde, wird es jetzt durch die Einführung einer zusätzlichen Motorisierungsalternative noch variantenreicher. Dazu debütiert auf der Shanghai Motor Show der Quattroporte mit 3,0-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor, der eine Leistung von 243 kW (330 PS) erreicht. Mit seinem kraftvollen Drehmoment von 500 Newtonmetern bei niedrigen 1.750 Umdrehungen beschleunigt der Quattroporte aus dem Stand in 5,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 263 km/h. Mit einem kombinierten NEDC-Verbrauch von nur 9,8 Litern auf 100 Kilometer ist er der effizienteste Quattroporte aller Zeiten.
Das Triebwerk ist weitgehend identisch mit dem des Ghibli. Das bedeutet auch, dass es zwischen 1.750 und 4.500 Umdrehungen ein durchgängiges Leistungsplateau von 243 kW (330 PS) aufweist. Beeindruckend ist überdies das Spezifische Drehmoment, das mit 167 Nm/l einen Spitzenwert einnimmt.
Entwickelt wurde das Aggregat von Maserati Powertrain und Ferrari Powertrain parallel zum V8-Triebwerk. Entsprechend nutzt es auch die gleichen zeitgemäßen Technologien wie Benzindirekteinspritzung. Außerdem besitzt es die gleiche Bohrung wie der V8-Motor.
Auch der V6-Motor mit 243 kW (330 PS) ist ausnahmslos an das Achtgang-Automatiktriebwerk gekoppelt. Im Vergleich zum bisherigen Quattroporte ist die Automatik komfortabler, schneller, sparsamer und leichter, obwohl sie um zwei Schaltstufen zulegte. So sinkt der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs auf 228 Gramm pro Kilometer, wozu auch beiträgt, dass die hinterradgetriebene V6-Version mit einem Gewicht von 1.860 Kilogramm leichter ist als das V8-Modell.
In bester Maserati Tradition besitzt das Getriebe fünf verschiedene Betriebsmodi: Auto Normal, Auto Sport, Manual Normal, Manual Sport und I.C.E. (Increased Control & Efficency). Der letztgenannte Modus ist auf reduzierte Verbrauchs-, Emissions- und Geräuschwerte ausgelegt. Hierbei spricht der Motor sanfter auf das Gaspedal an, um eine komfortorientierte Fahrweise zu begünstigen.
Alle Quattroporte verfügen serienmäßig über ein mechanisches Sperrdifferenzial mit 35 Prozent Sperre im Zug- und 45 Prozent im Schubbetrieb. Es trägt genauso zum agilen Handling bei wie die vorbildliche Achslastverteilung von 50:50, die Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung und die Multi-Lenker-Hinterradaufhängung sowie – optional – das Skyhook Dämpfungssystem.
MASERATI IN 2012
Im vergangenen Jahr lieferte Maserati 6.288 Fahrzeuge weltweit aus, was im Vergleich zu 2011 einem Anstieg von zwei Prozent entspricht. Wichtigster Markt für Maserati ist weiterhin Nordamerika, wo im Jahr 2012 mit 2.904 Fahrzeugen ein Acht-Jahres-Hoch erreicht wurde. Zum zweiten Mal nimmt China Platz zwei mit 930 Fahrzeugen ein, was ein Anstieg von zehn Prozent bedeutet. Ein starkes Wachstum verzeichnete auch der Asien-Pazifik-Raum, der um 21 Prozent auf 861 Einheiten kletterte. Das stärkste Wachstum erlebte indes der Nahe Osten, wo die Auslieferungen um 37 Prozent auf 417 Fahrzeuge zunahmen.
Damit schloss Maserati das Jahr 2012 mit einem Handelsüberschuss / EBIT in Höhe von 42 Millionen Euro ab (Rendite: 6,6 Prozent) – was in etwa auf dem Niveau von 2011 liegt. Der positive Einfluss der höheren Stückzahlen und der Verbesserungen der Kostenstruktur wurde durch die Investitionen in neue Modelle und den Produktionsanlauf des neuen Quattroporte egalisiert.
MASERATI TROFEO MC WORLD SERIES 2013
2013 startet die Trofeo Maserati, der Markenpokal von Maserati, in ihre vierte Saison. Wie schon im Vorjahr setzt sich dabei die Internationalisierung der Rennserie fort, die in drei Kontinenten – Europa, Amerika und Asien – ausgetragen wird. Nach Jahren der Pause kehrt die Trofeo Maserati dabei am 2. Juni auch wieder nach Deutschland an den Nürburgring zurück. Den Saisonauftakt bildet am kommenden Wochenende (28. April) die Veranstaltung in Paul Ricard (Frankreich). Das Finale wird am 7. Dezember in Abu Dhabi stattfinden.


NEUES MASERATI GHIBLI WEB-SPECIAL JETZT ONLINE
Parallel zum Erscheinen der ersten offiziellen Bilder des neuen Ghibli ging eine Mini-Site über das Fahrzeug online. Dieses neue Special unterscheidet sich von bisherigen Mini-Sites durch atemberaubende Hintergründe, die die Fahrzeugpräsentation zusätzlich akzentuieren. Vertikales Scrollen macht den komfortablen Zugriff auf die Site, die sich einfach und intuitiv bedienen lässt, völlig unabhängig vom Endgerät.
Eine Registrierung erlaubt den Benutzern, exklusive Inhalte aus einem geschützten Bereich herunterzuladen und zu Themen rund um den neuen Ghibli up-to-date zu bleiben. Im Laufe der kommenden Monate wird das Web-Special – zu finden unter: www.ghibli.maserati.com – um neue Inhalte erweitert.



Text/Foto: Hersteller

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