Sechster Lauf der DTM fand ein schnelles Ende

Augusto Farfus im BMW M3. Foto: BMW

Viel Spannung herrschte beim Start in die zweite Saisonhälfte der DTM auf dem Moskau Raceway. Zum ersten Mal machte die populärste internationale Tourenwagenserie auf der 2012 eröffneten Rennstrecke rund 80 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt Moskau Halt. Nicht nur Fahrer und Teams mussten den 2,555 Kilometer langen Kurs kennenlernen, auch für den exklusiven Reifenpartner Hankook war der Moskau Raceway Neuland. Doch bereits am Samstag zeigte der Basis-Slick Ventus Race die gewohnt überzeugende Vorstellung. Das Qualifying des sechsten DTM-Laufs wurde frühzeitig nach dem dritten Durchgang beendet.

 Das Qualifying zum sechsten Lauf der DTM 2013 fand am Samstag auf dem Moskau Raceway ein frühes Ende. Grund: Durch die kurzfristige Sperrung des Luftraums über der Strecke hätte der Rettungshubschrauber im Notfall nicht starten können. Deshalb konnte der vierte und finale Qualifikationsstint nicht durchgeführt werden.

Der nach dem dritten Durchgang vorn liegende Mike Rockenfeller (Audi), der auch die Fahrerwertung anführt, wurde als Konsequenz zum Polesetter erklärt. Neben ihm geht sein Markenkollege Mattias Ekström am Sonntag von Platz zwei aus ins Rennen. Beide Audi-Piloten zeigten eine starke Leistung und dominierten das Qualifying bis zum überraschenden Abbruch. Den dritten Startplatz sicherte sich Augusto Farfus mit seinem BMW M3 DTM. Neben ihm in der zweiten Reihe steht der aktuelle DTM-Champion und Zweite der Gesamtwertung Bruno Spengler (BMW) als Vierter.

Gary Paffett (Mercedes-Benz), die Speerspitze des Stuttgarter Automobilherstellers im Kampf um den Titel, beendete die Qualifikation auf dem siebten Rang und muss am Sonntag Plätze und Punkte gut machen. Sein Markenkollege Robert Wickens erfuhr im Qualifying, wie hoch das Niveau in der DTM ist. Nach seiner ersten Poleposition und dem zweiten Platz am Norisring vor drei Wochen schied der Kanadier auf dem Moskau Raceway bereits im ersten Qualifikationsabschnitt aus. Mit dem ausschließlich für das Rennen verfügbaren Optionsreifen von Hankook sind Aufholjagden für alle Fahrer am Sonntag aber möglich.

Mike Rockenfeller (Audi): „Ich konnte mich während des Qualifyings beständig steigern und glaube, dass mir auch im vierten Abschnitt eine schnelle Runde gelungen wäre. Im Rennen brauchen wir eine gute Strategie und müssen mit den Reifen gut umgehen. Der Basisreifen von Hankook lief heute ausgezeichnet, ich hoffe, der Optionsreifen funktioniert im Rennen so gut für mich wie sonst auch immer.“

Augusto Farfus (BMW): „Der neue Kurs hier in Russland ist eine Herausforderung für alle, keiner wusste, was ihn erwartet. Wir hatten nach dem welligen Untergrund am Norisring diesmal einen sehr glatten Fahrbahnbeleg, aber die Hankook Rennreifen waren sehr gut, es gab keine Probleme. Morgen müssen wir den Optionsreifen richtig einsetzen, dann holen wir viele Punkte.“

Gary Paffett (Mercedes-Benz): „Es war kein perfekter Tag, aber auf der neuen Strecke müssen wir erst Erfahrungen sammeln. Wir sind aber für morgen gut vorbereitet und nehmen es wie es kommt.“

Quelle: Hankook

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