Reifentaktik spielt Schlüsselrolle am Nürburgring

Mike Rockenfeller möchte seine Spitzenposition am Wochenende ausbauen. Foto: Audi

Die DTM nähert sich der Zielgeraden, am Nürburgring wird an diesem Wochenende bereits der siebte von zehn Meisterschaftsläufen ausgetragen. Mike Rockenfeller (Audi), der eine halbe Stunde vom „Ring“ entfernt aufgewachsen ist, könnte mit einem Sieg seine Spitzenposition ausbauen. Sein härtester Verfolger Bruno Spengler (BMW) will dagegen seinen Vorjahreserfolg wiederholen, um den 27-Punkte-Rückstand auf Rockenfeller zu verkürzen. Den Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook kommt auch beim Eifel-Klassiker eine Schlüsselrolle zu. Die meisten Teams werden versuchen, möglichst lange Stints mit dem weichen Optionsreifen Ventus Race Plus zu absolvieren, dürfen dabei den schnellen Pneu jedoch nicht überstrapazieren. Erfahrungsgemäß ist auf dem Nürburgring immer mit Wetterkapriolen zu rechnen, so dass auch der Regenreifen von Hankook zum Einsatz kommen könnte.
Seit 2003 fährt die DTM ihre Rennen am Nürburgring auf der 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke, 49-mal müssen die Piloten den Kurs umrunden. Der Fahrbahnbelag ist fein und glatt, das Grip-Niveau moderat. „Im vergangenen Jahr konnten mit dem Basis-Slick konstant schnelle Rundenzeiten gefahren werden. Es gab keinen signifikanten Drop-Off, der Verschleiß war sehr gering. Deshalb gehen wir davon aus, dass auch mit dem Optionsreifen relativ lange Stints möglich sind, die in ihrer Dauer abhängig vom gewählten Set-Up allerdings variieren können“, erklärt Hankooks DTM-Renningenieur Michael Eckert.

Vor allem am Ende der Start-und-Ziel-Geraden ist der Asphalt sehr wellig, „in dieser Passage kommt es auf die Bremsen an, man kann aber hier mit dem Optionsreifen Boden gut machen. Da die Fahrbahn nach rechts abfällt, kann es hier zu Verbremsern kommen“, so Michael Eckert. Aufgrund des Streckenlayouts wird die Karkasse des linken Vorderreifens etwas stärker belastet, was jedoch die Konstruktion des Hankook-Pneus ebenso problemlos verarbeitet wie die markanten Kerbs in der Schikane vor Start-und-Ziel.

Obwohl das Qualifying nur mit dem Basis-Slick Ventus Race bestritten werden darf, rechnet der Hankook-Renningenieur damit, dass die meisten Teams ihr Fahrzeug auf den Optionsreifen Ventus Race Plus abstimmen, der nur im Rennen eingesetzt werden darf. Allerdings kann jederzeit das Wetter als X-Faktor beim Eifel-Klassiker ins Spiel kommen. Michael Eckert: „Wenn am Samstag klar ist, dass es am nächsten Tag trocken bleibt, wird die Mehrzahl der Teams schon die Qualifikation mit einem Rennsetup bestreiten. Ist jedoch Regen angesagt, wird sich das ändern, denn der Regenreifen baut bei einer zu aggressiven Abstimmung unter Umständen schneller ab.“

Quelle: Hankook
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