"Der beste Porsche aller Zeiten"

Alltagstauglicher Sportwagen.
„Kürzer und nicht mehr so lang, dadurch noch dynamischer und  agiler. Das ist der beste Porsche, den wir je gebaut haben“, schwärmt August Achleitner, Leiter der Baureihe 911. Denn 40 Jahre nach der Weltpremiere des ersten Turbo-Prototyps definiert der Porsche 911 die Grenzen des Machtbaren für alltagstaugliche Sportwagen neu.

40 Jahre Porsche. 
Stolz sind die Ingenieure auf die verkürzte Rundenzeit auf dem Nürburgring. Der neue 911 Turbo S braucht jetzt deutlich weniger als 7:30 Minuten und das mit Serienbereifung. Dafür sorgen die aktive Hinterachslenkung, adaptive Aerodynamik, der neue Allradantrieb und besonders der 3,8 Liter-Biturbo Motor mit 560 Ps. Das sind 30 PS mehr als der Vorgänger hatte.
Ein Traum.
Und der Neue macht sich nicht nur auf der Rennstrecke fantastisch, sondern ist auch für Geschäftsreisende auf langen Strecken ein sportlicher Begleiter. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Sportsitzen mit vollelektrischer 14-Wege-Einstellung. Die ausgeprägten Seitenwangen geben bei rasant genommen Kurven genügend Seitenhalt. 
Wir hatten schon mal Gelegenheit den 911 Turbo S auf der Rennstrecke in der Nähe von Bad Driburg am Bilster Berg Drive Resort zu testen. 4,2 Kilometer lang ist der Kurs und äußerst anspruchsvoll. Voran ein Instruktor, der die Strecke natürlich aus dem FF beherschte. Rechtskurve, Linkskurve,Kuppe hoch, man sieht nur noch den Himmel,  dann an der Mausefalle mit einem Gefälle von 26 %, weitet sich die Kurve auf 13 Meter aus. Direkt danach geht es in das Steilstück mit bis zu 21 % Steigung. Das Fahrzeug ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Kurzes Ausbrechen des Hecks aber gleich liegt der 911 Turbo S wieder wie ein Brett auf dem Asphalt. Wir waren begeistert.

Edles Interieur. 

Schick. 
Im großen und ganzen ist Porsche seiner Linie treu geblieben. Auch die neuen 911 Turbo Modelle haben ein unverwechselbares und eigenständiges Gesicht. Die Bugverkleidung mit den großen Kühlluftöffnungen, den eigenständigen Bugleuchten und den horizontal durchgängigen Lamellen in  den seitlichen Kühlluftöffnungen sind typische Merkmale. Das Besondere an der neuen Bugverkleidung ist jedoch der in eingefahrenem Zustand unsichtbare Bugspoiler. Dadurch wirken die neuen Top-Elfer von vorne deutlich leichter und eleganter. Mit der ausgefahrenen Bugspoilerlippe zeigen sie dagegen ihr zweites, performance- orientiertes Gesicht, unterstrichen von dem zentralen Schriftzug “turbo S” auf der schwarzen Spoilerlippe.
An den verstellbaren Heckflügel kann die gewählte Fahrweise erkannt werden. Bei gemäßigten Tempo liegt der Heckflühel ruhig und entspannt in der Unterschale. Erst bei hohem Tempo fährt der Flügel aus und sorgt für maximale Fahrdynamik.
Die Konzentration auf die wesentlichen Merkmale eines 911 Turbo offenbart sich auch in der Seitenansicht. In Stand und Stadtverkehr unterbricht keine Spoilerlippe die puristische Form der Elfer-Buglinie. Klar und unverwechselbar Turbo-typisch öffnet sich vor der Hinterachse der Einlass für die Ladeluftkühler. Den optischen Endpunkt der sogenannten Flyline setzt der charakteristische Heckflügel, der bei der neuen Generation stärker in das Gesamt- design integriert ist. Durch die Kombination der kürzeren Karosserieüberhänge vorne und hinten sowie der gestreckten Seitenlinie mit 100 Millimeter längerem Radstand wirken die neuen 911 Turbo-Modelle in der Seitenansicht insgesamt deutlich dynamischer. Einen weiteren optischen Akzent setzen die neuen 20 Zoll-Räder aus geschmiedetem Aluminium in Bi-Color-Optik. Beim 911 Turbo haben sie zehn Doppelspeichen, beim S-Modell ein besonders feingliedriges, stark verzweigtes Speichendesign – und Zentralverschluss.
Die Karosserie der neuen 911 Turbo-Modelle basiert auf der 911 Carrera-Struktur und damit auf intelligentem Leichtbau in Alu-Stahl-Verbundbauweise. Neben einem großflächigen Einsatz von Aluminium sowie Kunststoff zur Senkung des Fahrzeuggewichtes bietet der lokale Einsatz von ultrahochfestem Stahl eine hohe Karosseriesteifigkeit für besten Insassenschutz und herausragende Fahrdynamik. Gegenüber den Vorgängermodellen sank das Gewicht der Rohbaustruktur um 13 %.
Allein die Verlängerung des Radstandes um 100 Millimeter in Verbindung mit der verbreiterten Spur vorne – um 51 Millimeter beim 911 Turbo und um 49 Millimeter beim 911 Turbo S – ergibt eine völlig neue Geometrie mit höherer Spur- und Wankstabilität bei hohen Längs- und Kurvengeschwindigkeiten.
Der gesamte Antriebsstrang der neuen 911 Turbo-Modelle spiegelt die Merkmale Porschetypischer Weiterentwicklung wider. Der aufgeladene 3,8 Liter-Sechszylinder mit Benzin-Direkteinspritzung leistet im 911 Turbo 520 PS (383 kW), im S-Modell 560 PS (412 kW). Porsche setzt dabei weiterhin als einziger Hersteller zwei Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) in Verbindung mit einem Benzinmotor ein. Die Kraftübertragung übernimmt ausschließlich das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK), das jetzt auch bei den Spitzen-Elfern die Funktionen Start-Stopp mit Motorabschaltung schon beim Ausrollen und Segeln ermöglicht. Zusammen mit dem neuen Thermomanagement des Turbomotors senken die Verbrauchstechnologien den Kraftstoffbedarf im NEFZ um bis zu 16 % auf 9,7 l/100 km, gültig für beide Modelle.
Gegenüber den Vorgängermodellen steigt damit die Leistung des 911 Turbo um 20 PS (15 kW) und das Drehmoment um zehn Newtonmeter auf 660 Nm. Beim S-Modell nimmt die Leistung um 30 PS (22 kW) zu und das Drehmoment ebenfalls um zehn Nm auf 710 Nm.
Noch spurtstärker werden die neuen Sportwagen mit dem Sport Chrono-Paket, das für den 911 Turbo S zur Serienausstattung gehört (Option beim 911 Turbo) und unter anderem eine Drehmomentsteigerung bietet. Mit dieser erstmals auch beim 911 Turbo S eingesetzten “Overboost”-Funktion erhöht sich bei gedrückter SPORT- oder SPORT Plus-Taste der maximale Ladedruck im mittleren Drehzahlbereich für bis zu 20 Sekunden um rund 0,15 bar deutlich verbessert werden.
Das Plus an Performance und Minus im Verbrauch der neuen Spitzen-Elfer ist mit ein Erfolg der weiterentwickelten, sportlich optimierten Getriebesteuerung des Doppelkupplungsgetriebes PDK, die zugleich neue Funktionen ermöglicht. So haben die Ingenieure die sieben Fahrstufen um virtuelle Zwischengänge ergänzt, die Verbrauch und Komfort weiter verbessern. Sie werden bei ruhiger, konstanter Fahrweise eingesetzt um die Drehzahl zu senken, wenn der nächsthöhere Gang die untere Drehzahlgrenze des Motors unterschreiten würde. Dazu legt die Getriebesteuerung die benachbarten Gangstufen ein, regelt die beiden Kupplungen auf definierten Schlupf und überträgt so die Antriebskraft. Gibt der Fahrer Gas, schaltet das Doppelkupplungsgetriebe blitzschnell zurück in den passenden Gang. Da das PDK über Ölbad-Kupplungen verfügt, ist diese innovative Getriebefunktion verschleißfrei.
Weiterhin schaltet die erweiterte Start-Stopp-Funktion des PDK jetzt bereits beim Ausrollen den Motor ab und spart damit weiter Kraftstoff. Beide Turbo-Modelle bieten darüber hinaus die Segel-Funktion, bei der in Schubphasen die Kupplungen öffnen, der Motor in den Leer- lauf geht und das Fahrzeug im Freilauf rollt. Insbesondere bei Reisen auf der Autobahn kann diese Funktion den Kraftstoffverbrauch deutlich verringern.
Für noch schnellere Gangwechsel sorgt die dynamische Motor-Drehzahlanpassung sowohl bei Rück- als auch bei Hochschaltungen. Bei Rückschaltungen gibt die Steuerung Zwischengasstöße, die in der Grundstellung relativ komfortbetont und im SPORT- oder SPORT PLUS-Modus besonders dynamisch erfolgen. Bei Hochschaltungen wirkt die Motor-Drehzahlanpassung in den SPORT-Modi über Ausblendungen der Motoreinspritzung. Beide Effekte machen die Gangwechsel auch akustisch prägnanter.
Für eine noch schnellere und gezieltere Kraftverteilung auf die beiden Achsen hat Porsche den aktuellen Allradantrieb (PTM) mit elektrohydraulisch gesteuerter Lamellenkupplung entwickelt. Durch dieses Funktionsprinzip wird eine schnellere und präzisere Regelung der Kupplung ermöglicht. Das neue System kann zudem bei Bedarf jetzt mehr Antriebsmoment zur Vorderachse leiten, deren Getriebe mit einer neuen Wasserkühlung versehen wurde. Gleichzeitig verhilft die optimierte Zusammenarbeit von Motor, Getriebe und Allradantrieb den neuen Spitzen-Elfern zu noch besserem Spurtvermögen: Der 911 Turbo beschleunigt mit dem optionalen Sport Chrono Paket in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h, das ist ein Zehntel schneller als der 911 Turbo S der 997-Baureihe. Dessen Nachfolger schafft die Standardbeschleunigung jetzt in 3,1 Sekunden.
Den eindrucksvollsten Entwicklungssprung machen die Spitzenmodelle der 911-Baureihe in der Fahrdynamik. Allein die Verlängerung des Radstandes um 100 Millimeter in Verbindung mit der verbreiterten Spur um 51 Millimeter vorne – 49 Millimeter beim Turbo S – und um 42 Millimeter hinten ergibt eine völlig neue Geometrie mit höherer Spur- und Wankstabilität bei hohen Längs- und Kurvengeschwindigkeiten. Auf dieser Basis passt das intelligente Zusammenspiel aktiver Systeme die Fahreigenschaften jederzeit und besser denn je an die Fahrsituation an.
Die aktive Hinterachslenkung besteht aus zwei elektromechanischen Aktuatoren, die anstelle der konventionellen Spurlenker links und rechts an der Hinterachse eingesetzt werden. Der Lenkwinkel der Hinterräder kann damit abhängig von der Geschwindigkeit variiert werden, und zwar um bis zu 2,8 Grad gegensinnig und um bis zu 1,5 Grad gleichsinnig zum Lenk- winkel an der Vorderachse. Zum Vergleich: Ein Lenkwinkel von 2,8 Grad an den Rädern der Vorderachse ist vergleichbar mit einem Lenkwinkel von knapp 45 Grad am Lenkrad aus der Mittellage.
Je nach Einschlag werden dadurch zwei Effekte erzielt: Lenken Vorder- und Hinterräder in entgegengesetzte Richtung, fährt sich der Sportwagen wie ein Modell mit deutlich kürzerem Radstand. Mit verblüffender Wendigkeit lässt er sich einlenken und verhält sich noch agiler in Kurven. Das System steuert diese Funktion bei Geschwindigkeiten unterhalb von 50 km/h ein und erreicht dadurch auch, dass im Alltag Rangieren und Einparken spürbar leichter wird: Die neuen 911 Turbo-Modelle haben mit 10,6 Metern den kleinsten Wendekreis aller Wettbewerber.
Effekt Nummer Zwei tritt beim Einschlagen von Vorder- und Hinterrädern in die gleiche Richtung ein: Der gefühlte Radstand des Sportwagens verlängert sich. Das bedeutet für den Fahrer mehr Stabilität bei Spurwechseln und damit mehr Fahrstabilität insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. Der durch den Lenkimpuls des Fahrers ausgelöste Seitenkraftaufbau an der Hinterachse erfolgt deutlich schneller als bei einer ungelenkten Hinterachse, was zu einem spontaneren und harmonischeren Einleiten der Richtungsänderung führt. Das Lenken in gleiche Richtung setzt ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h ein.
Durch das hohe Seitenkraftpotenzial an der Hinterachse konnte auch die Lenkübersetzung an der Vorderachse um zehn Prozent direkter ausgeführt werden, was den neuen 911 Turbo insgesamt nochmals spürbar agiler macht.
Durch diese Variabilität leistet die Hinterachslenkung einen Beitrag dazu, den fahrdynamischen Zielkonflikt zwischen Agilität und Fahrstabilität zu entschärfen. Das Ergebnis bietet nicht nur Vorteile bei der Wendigkeit, der Fahrsicherheit und der Alltagstauglichkeit, sondern auch eine Steigerung der Fahr-Performance.
Ein weiteres aktives Fahrdynamiksystem ist das Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC). Das variable Stabilisator-System sorgt für eine weitgehende Auflösung des Zielkonflikts von extremer Sportlichkeit mit möglichst geringer Wankneigung bei dynamischen Fahrsituationen und hohem Komfort durch weitgehende Entkoppelung des Stabilisators bei Geradeausfahrt und wechselseitigem Einfedern auf unebener Fahrbahn. Damit steigert der 911 Turbo S Querbeschleunigung und Handling nochmals erheblich, indem die Seitenneigung des Fahrzeuges bis zur maximalen Querbeschleunigung nahezu vollständig kompensiert wird. Durch die reduzierten Wankwinkel stehen die Reifen immer optimal zur Fahrbahn und können höhere Seitenkräfte übertragen. Dadurch steigen die möglichen Kurvengeschwindigkeiten, was wiederum für schnellere Rundenzeiten auf Rennstrecken sorgt. Das System bietet zudem ein noch direkteres Lenkgefühl und höhere Lenkpräzision. Mit der Aktivierung des SPORT Plus-Modus reagiert auch das PDCC noch kraftvoller.
Der neue 911 Turbo ist weltweit der erste Sportwagen mit adaptiver Aerodynamik. Er erreicht damit eine völlig neue Bandbreite zwischen Alltagstauglichkeit, Effizienz und Performance: In jeder dieser drei Disziplinen legt er Bestwerte vor. Porsche Active Aero- dynamics (PAA) sprengt damit die Grenzen, an die ein konventioneller Sportwagen stößt. Ohne aktive Bauteile ist die aerodynamische Abstimmung immer ein Kompromiss, vor allem zwischen Effizienz und Rundstreckenperformance. Durch die Kombination von mehrstufig ausfahrbarem Bugspoiler und in Höhe sowie Neigung verstellbarem Spaltflügel kann der 911 Turbo dagegen auf Knopfdruck seine aerodynamische Gestalt gleich mehrfach an die aktuelle Situation und an den Kundenwunsch anpassen.
PAA steuert Frontspoiler und Heckflügel in drei grundsätzlichen Modi. Beim Start sind beide vollständig eingefahren. Dadurch erlaubt der nach hinten eingeklappte Bugspoiler einen deutlich größeren Böschungswinkel als das Vorgängermodell. Statt 7,8 Grad sind es jetzt 10,3 Grad, statt 139 Millimeter jetzt 156 Millimeter Bodenfreiheit. Damit verringert sich die Gefahr des “Aufsitzens” auf steilen Rampen von Parkhäusern oder an Bordsteinen drastisch auf ein Minimum.
PAA behält diesen Modus bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h bei, sofern der Fahrer nicht manuell über die entsprechende Aerodynamik- oder SPORT Plus-Taste eingreift. Danach wird der Speed-Modus angesteuert. Dabei fahren die beiden äußeren Segmente des dreiteiligen Frontspoilers aus. Die Luft wird dadurch verstärkt um die Karosserie herum geleitet und der Auftrieb an der Vorderachse verringert. Gleichzeitig schiebt sich der Heckflügel um 25 Millimeter nach oben. Insgesamt ist der Luftwiderstand des neuen 911 Turbo in dieser Konfiguration besonders niedrig, dadurch sinkt der Kraftstoffverbrauch und der Sportwagen erreicht seine maximale Geschwindigkeit von 315 km/h beziehungsweise 318 km/h beim S-Modell. Beim Unterschreiten der Tempogrenze von 80 km/h wechselt PAA automatisch wieder in die Grundstellung.
Der Modus “Performance” erschließt dem Top-Elfer eine völlig neue aerodynamische Dimension. Besonders deutlich zeigen dies die Luftkräfte: Bei 300 km/h generiert der Sportwagen im Performance-Modus 132 Kilogramm Abtrieb. Das bedeutet, dass die maximal mögliche Querbeschleunigung bei diesem Tempo um zehn Prozent ansteigt – allein durch die Abtriebskräfte.
Das Interieur ist für beide 911 Turbo-Modelle komplett neu gestaltet und baut auf dem der 911 Carrera-Familie auf. Es ist vor allem darauf zugeschnitten, dem Fahrer den intensiven und unverfälschten Fahrspaß der Hochleistungssportwagen zu vermitteln, seine Kondition zu erhalten und ihm sowie den Insassen das ausgesucht hochwertige Ambiente einer Lederausstattung zu bieten. Auch akustisch setzen sich die neuen 911 Turbo-Modelle intensiver in Szene: Für ein besonders emotionales Fahrerlebnis sorgt der serienmäßige Sound-Symposer, der die Ansauggeräusche des Turbomotors per Membran in den Innenraum überträgt. Aktiviert wird das rein mechanische System über die serienmäßige SPORT Taste.
Neben der umfangreichen Serienausstattung des neuen 911 Turbo besitzt der neue 911 Turbo S serienmäßig eine exklusiv für dieses Modell angebotene Bi-Color-Lederausstattung in Schwarz- Carrerarot. Darüber hinaus sind die Sitzrückenschalen beledert mit Doppel-Kappnaht und die Zierblenden in der Schalt- und Türtafel sowie in der Mittelkonsole in Carbon-Optik dargestellt.
Der Fahrer steuert beide Modelle über ein Sport Design-Lenkrad mit Schaltpaddeln aus Aluminium. Das Kombi-Instrument der neuen 911 Turbo-Modelle wurde auf Basis der aktuellen 911 Generation weiterentwickelt und besitzt damit auch einen Farbbildschirm rechts neben dem Drehzahlmesser. Das Kombi-Instrument selbst differenziert sich gegenüber den 911 Carrera-Modellen durch seine durchgängig schwarzen Zifferblätter mit aluminiumfarbenen Außenringen sowie dem Drehzahlmesser mit silberfarbenem Zierring und beleuchtetem Schriftzug “turbo”- beziehungsweise “turbo S”. In dem 4,6 Zoll großen, hochauflösenden Farbbildschirm stehen umfassende Anzeigemöglichkeiten zu Verfügung bis hin zu Ladedruck und Performance. Mit der neuen Anzeige “Performance” wird das aktuell bereitgestellte Drehmoment des Motors über einen beweglichen Punkt in Abhängigkeit der Motordrehzahl und Last auf dem Bildschirm angezeigt. Zusätzlich kann über das Untermenü der Fahrzeugeinstellungen der Fernlichtassistent der LED-Hauptscheinwerfer (Serie 911 Turbo S, Option 911 Turbo) ein- und ausgeschaltet werden.
Wie bei den Vorgängermodellen gehört auch das Porsche Communication Management (PCM) mit Navigationsmodul zur Serienausstattung. Diese neueste PCM-Generation bietet unter anderem eine universelle Audio-Schnittstelle, dreidimensionale Navigationskarte einschließlich City- und Terrain-Modell mit überlagerter Satelliten- karte, kartenbasierte Tempolimit-Anzeige sowie die Steuerung für das serienmäßige Bose® Surround Sound-System. Das Hochleistungssystem umfasst insgesamt zwölf Lautsprecher inklusive einem rohbauintegrierten 100-Watt-Aktivsubwoofer mit Class-D-Endstufe sowie acht Verstärker-Kanäle, die für ein beeindruckendes Klangerlebnis sorgen.
Porsche bietet für die neuen 911 Turbo-Modelle eine Reihe hochentwickelter Systeme und Ausstattungen an, die im S-Modell teilweise zum Serienumfang gehören. So gibt es ab Werk Voll-LED-Scheinwerfern. Sie unterscheiden sich deutlich von der Bi-Xenon-Anlage des 911 Turbo, für den das LED-System als Option angeboten wird und bieten ermüdungsfreieres Fahren durch die tageslichtähnliche LED-Lichtfarbe mit höherer Wahrnehmung der Kontraste. Zudem ist das neue, im Hauptscheinwerfer integrierte Vier-Punkt-Tagfahrlicht ein markentypisches Erkennungsmerkmal.
Anstelle eines kegelförmigen Lichtgehäuses mit runder Projektionslinse haben die Scheinwerfer zwei tubenförmige Lichtgehäuse in Stufenanordnung mit oben und unten angeschnittener Linsenkontur.
 Das Grundmodul in der oberen Tube ist ein Teil des Abblendlichts und leuchtet die Fahrbahn breit und homogen aus. Der zweite Teil des Abblendlichts befindet sich in dem darunter angeordneten Modul des Porsche Dynamic Light Systems (PDLS). Dieses ermöglicht mit seiner Schwenkfunktion und variablen Lichtverteilung verschiedene Funktionen wie dynamisches Kurvenlicht und Landstraßenlicht, Autobahnlicht und Fernlicht. Das Zusatzfernlicht im oberen Teil des Voll-LED-Scheinwerfers besteht aus zwei Teilkomponenten links und rechts neben dem Grundmodul. Seine hohe Position bietet eine nochmals verbesserte Ausleuchtung der Fahrbahn. Das Tagfahrlicht besteht aus vier LED-Spots und einem umlaufenden Leuchtring.
In Kombination mit den Voll-LED-Scheinwerfern ist das Porsche Dynamic Light System um das dynamische Fernlicht erweitert und trägt deshalb die Bezeichnung PDLS plus. Im Gegensatz zu Systemen, die nur zwischen dem Abblend- und Fernlicht digital umschalten, wird die Leuchtweite einschließlich Zusatzfernlicht kontinuierlich angepasst. Dabei erkennt das dynamische Fernlicht über eine im Innenraum angebrachte Kamera die Lichtquellen entgegenkommender und vorausfahrender Fahrzeuge. Der Vorteil dieses Systems ist die konsequente Nutzung des Lichtpotenzials ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.
Für die neuen 911 Turbo-Modelle wird erstmals und exklusiv bei den Porsche-Sportwagen die Option Park Assistent vorne und hinten mit Rückfahrkamera ab Ende des Jahres angeboten. Die Option umfasst neben den Ultraschallsensoren in der Bug- und Heckverkleidung eine Kamera über dem hinteren Fahrzeugkennzeichen, deren Steuerung zusätzliche, vom Fahrer einblendbare Leitlinien für die Darstellung auf dem PCM-Monitor generiert. Sie zeigen den Fahrweg mit dem jeweils aktuellen Lenkeinschlag. Zusätzlich symbolisiert eine transparente, rechteckige Farbfläche im Bildschirm den Parkbereich des Fahrzeugs und bietet damit eine weitere Unterstützung beim Einparken. Darüber hinaus kann die Bildausgabe der Rückfahrkamera mit der Draufsicht des Park Assistenten kombiniert werden.
Eine weitere kamerabasierte Option ist die Verkehrszeichenerkennung. Dieses Informationssystem erkennt mittels einer Kamera Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und deren Aufhebung. Es berücksichtigt auch Zusatzschilder. Sollte ein Zeichen durch die Kamera nicht erkannt werden, wird automatisch die in der Navigation hinterlegte Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt.
Mit neuen Zusatzfunktionen wartet auch der Abstandsregeltempostat mit Porsche Active Safe (PAS) auf. Neu ist hier die zusätzliche Integration der Auto-Start-Stopp-Funktion. Bei den neuen 911 Turbo-Modellen bietet das System die Möglichkeit, beim geschwindigkeits- geregelten Folgen eines Fahrzeuges bis zum Stillstand den Motor beim stehenden Fahrzeug automatisch abzustellen. Der Wiederstart erfolgt ebenfalls automatisch, wenn der Fahrer dies per Gaspedal oder über den ACC-Lenkstockhebel einleitet.
Wie bei den 911 Carrera Modellen wird beim neuen 911 Turbo und 911 Turbo S das Burmester® High-End Surround Sound-System optional angeboten. Mit den Erfahrungen der mehrfach preisgekrönten Systeme aus dem Panamera und Cayenne wird eine im Sport- wagensegment bislang unerreichte Gesamtleistung und Klangqualität geboten. Die Leistungs- daten belegen dies eindrucksvoll in Zahlen: Zwölf einzeln ansteuerbare Lautsprecher inklusive einem aktiven Rohbausubwoofer mit 140 mm Membrandurchmesser und integrierter 300-Watt- Class-D-Endstufe, 16 Verstärker-Kanäle sowie eine Gesamtleistung von 821 Watt.
Text: Karin Weise/Porsche
Fotos: Porsche

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