Geringeres Minus in Summe…große Unterschiede zwischen einzelnen Ländern

Die Pkw Neuzulassungen in den Relevanten Flottenmärkten (gewerbliche Neuzulassungen ohne Fahrzeugbau, -handel und Autovermieter) der EU-5 Länder1 gingen im Juli 2013 in Summe um 0,7 Prozent zurück. Innerhalb der einzelnen Märkte gab es dabei große Unterschiede. Die Spanne der Wachstumsraten lag zwischen Minus 19,8 Prozent in Italien und Plus 13,1 Prozent im Vereinigten Königreich. In diesem schwierigen Marktumfeld gelang es den Marken Seat und Skoda, in den Flottenmärkten aller fünf Länder zuzulegen. Die Marke Mazda konnte in vier der untersuchten Märkte wachsen und kam in Italien genau auf den Vorjahreswert.

Im Vereinigten Königreich verzeichnen die privaten Neuzulassungen schon seit 2012 hohe Wachstumsraten. Seit April 2013 zeigen sich auch die Unternehmen im Land wieder investitionsfreudiger und bringen mehr neue Pkw auf die Straße. Im Juli 2013 stiegen die Neuzulassungen auf Flotten im Vereinigten Königreich um 13,1 Prozent.
Im Relevanten Flottenmarkt in Frankreich blieben die Pkw-Neuzulassungen zwischen Juli 2012 und Juni 2013 bis auf eine Ausnahme stets unter ihren jeweiligen Vorjahreswerten. Im Juli 2013 wurden nun erstmals wieder, wenn auch mit +0,5 Prozent nur sehr knapp, mehr Pkw neu zugelassen als zwölf Monate zuvor. In Deutschland blieb der Relevante Flottenmarkt mit -4,2 Prozent zum Vorjahresmonat weiter rückläufig, wobei der Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten geringer ausfiel.

Private Autokäufer werden in Spanien durch die abermals verlängerte Verschrottungsprämie „Plan PIVE“ mit 2.000 Euro unterstützt. Infolgedessen kann dieses Marktsegment seit einigen Monaten trotz fortgesetzter Rezession kräftig zulegen. Die nicht subventionierten Neuzulassungen auf Flotten gingen dagegen im Juli um 11,7 Prozent zurück.
Das Wachstumsschlusslicht bei den EU-5 Ländern bildete Italien mit einem Rückgang der Neuzulassungen von -19,8 Prozent im Juli 2013. Hohe steuerliche Zusatzbelastungen in Verbindung mit der Rezession und der unsicheren Lage in Politik und Finanzmärkten haben den Unternehmen vorerst die Kauflust genommen.

Die deutlichen Einbrüche in den Flottenmärkten in Spanien und Italien und das ebenfalls verringerte Marktvolumen in Deutschland schlugen sich auch in den Neuzulassungszahlen der einzelnen Marken nieder. Dennoch gelang es den VW-Konzernmarken Seat und Skoda, ihre Vorjahreswerte in den Flottenmärkten aller fünf Länder zu übertreffen. Seat konnte bei allen Modellen der aktuellen Palette zulegen und so die Verluste durch die Einstellung des Exeo mehr als kompensieren. Bei Skoda wurde das Wachstum zum einem vom Skoda Yeti und zum anderen von den neuen Modellen Citigo und Rapid getragen.

Auch Mazda war im Juli 2013 in den Flottenmärkten erfolgreich. In den fünf Ländern wuchsen die Neuzulassungen der Marke insgesamt um 39,5 Prozent. In vier Ländern wurden mehr Pkw auf Mazda von Flotten zugelassen, in Italien erreichte die Marke exakt das Vorjahresniveau.

Quelle: Dataforce
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