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Aral Kaffee-Studie 2013: Heißgetränk mit Milch und Zucker der klare Favorit

Kaffeetrinker bestellen häufiger Coffee-to-go und nutzen verstärkt Pad-Systeme

Einer frischen Versuchung aus gerösteten Bohnen kann kaum jemand widerstehen: Der Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen, nur sechs Prozent verzichten ganz auf den flüssigen Muntermacher. Drei von vier Deutschen greifen dagegen täglich zum Kaffee. So beständig die Vorliebe für das Heißgetränk ist, so groß sind die Veränderungen

beispielsweise bei der Zubereitung oder bei den regionalen Vorlieben. Bei der Zubereitungsart kündigt sich sogar ein Wachwechsel an: Erstmals wackelt die Spitzenposition der klassischen Kaffeemaschine, denn Pad-Systeme liegen in einer untersuchten Altersgruppe bereits gleichauf. Das sind nur einige der zentralen Ergebnisse der neuen Aral Kaffee-Studie 2013. Zum dritten Mal nahm Deutschlands größter Coffee-to-go-Anbieter in einer repräsentativen Untersuchung die Vorlieben der Kaffeetrinker unter die Lupe. Auf Basis von mehr als 1.000 Online-Befragungen wurden erstmals auch Daten erhoben, die die wichtigsten Fakten zur Unterwegs-Versorgung der Berufstätigen in Deutschland skizzieren. Die Ergebnisse im Überblick:

Klare Nummer eins: Ein Kaffee mit Milch und Zucker ist der Favorit der deutschen Kaffeetrinker. Sowohl in den eigenen vier Wänden als auch unterwegs steht diese Kombination ganz oben auf der Hitliste. Erst auf den Folgeplätzen wird deutlich, dass die Vorlieben sehr davon abhängen, wo das Heißgetränk genossen wird. Zuhause bevorzugen 26 Prozent einen Kaffee mit frischer Milch und weitere 21 Prozent einen schwarzen Kaffee. Zwar bleibt der Kaffee mit Milch und Zucker mit einem Anteil von 28 Prozent auch beim Coffee-to-go die Lieblingsvariante der Deutschen, doch stehen direkt danach neue Alternativen hoch im Kurs. Schon auf Platz zwei folgen Kaffeespezialitäten mit frisch aufgeschäumter Milch und einem leicht gestiegenen Anteil von 22 Prozent (2012: 21 Prozent). Zum Vergleich: Zuhause gönnen sich nur sieben Prozent regelmäßig eine Kaffeespezialität. Regional unterscheiden sich die Präferenzen der Kaffeetrinker erheblich. In Norddeutschland mit Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein belegt der schwarze Kaffee mit einem Anteil von 31 Prozent sogar den ersten Platz – in Baden-Württemberg bevorzugen nur neun Prozent diese Variante.

Pad-Systeme holen zu Hause auf: Die klassische Kaffeemaschine liegt bei der bevorzugten Zubereitungsart mit einem Anteil von 34 Prozent insgesamt noch deutlich vor den Pad-Systemen (23 Prozent), doch das Ende dieser Ära kündigt sich bereits an. In der Vergleichsgruppe der 18- bis 35-Jährigen bereiten nur noch 30 Prozent der Befragten ihren Kaffee mit einer klassischen Kaffeemaschine zu. Erstmals nutzen auch exakt so viele Konsumenten eine Pad-Maschine. Denn während der Anteil der Pad-Maschinen-Nutzer in dieser Altersklasse innerhalb von zwei Jahren von 24 auf nunmehr 30 Prozent steigt, sinkt parallel das Interesse an der klassischen Kaffeemaschine von 32 auf 30 Prozent.

Coffee-to-go boomt weiter: Immer mehr Studienteilnehmer neigen zum Unterwegs-Kaffee, denn der Anteil derer, die zumindest gelegentlich einen Coffee-to-go bestellen, steigt innerhalb eines Jahres von 68 auf jetzt 74 Prozent. Auf Reisen wird der Kaffee zum Mitnehmen auch verstärkt als erstes Reise-Extra und als ein Moment des Genusses wahrgenommen. 34 Prozent der Befragten empfinden so – vor einem Jahr waren es nur 27 Prozent. Die Tendenz zu mehr Genussbewusstsein führt aber keineswegs zu längeren Pausen, die Studie belegt sogar das Gegenteil. Auch auf beruflich bedingten Fahrten verteidigt der Kaffee seine Rolle als regelmäßiger Begleiter. Viele Autofahrer nutzen die Kaffeepause als Moment der Ruhe und als willkommene Abwechslung.

Pendler lieben frische Backwaren: Die erstmals erhobenen Daten zur Unterwegs-Versorgung von Pendlern belegen, dass das Auto das Transportmittel Nummer eins zur Arbeit oder in den Feierabend ist. 64 Prozent der Befragten nutzen den eigenen Pkw. Bei den Essgewohnheiten lassen sich die Deutschen an einem normalen Arbeitstag vor allem die Standardmahlzeiten Frühstück, Mittag- und Abendessen kaum entgehen. Im Trend liegen zusätzliche Snacks. Besonders oft stehen Backwaren auf dem Speiseplan. Sie liegen mit einem Anteil von 47 Prozent beim Frühstück und 40 Prozent beim Vormittagssnack ganz vorn. Mittags erwarten die Befragten dagegen vor allem warme Speisen mit einem Anteil von 44 Prozent. Unabhängig von der Tageszeit ist der Geschmack das wichtigste Entscheidungskriterium. Beim Frühstück wird vor allem Wert auf Frische oder einen guten Kaffee als Abrundung der Mahlzeit gelegt. Mittags spielt der Preis eine größere Rolle ebenso wie das Angebot an warmen Speisen und Sitzplätzen

Text/Foto: Aral

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