Zwischenbilanz: Ziele beim Blitzmarathon erreicht

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Foto: Polizei NRW

Innenminister Jäger: Die meisten Autofahrer halten sich an die Regeln

Innenminister Ralf Jäger zog heute (24.10.) eine positive Zwischenbilanz des landesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathons: „Die Autofahrer fahren


Über 3.500 Polizistinnen und Polizisten und rund 250 Mitarbeiter von 83 Kommunen beteiligen sich in NRW an insgesamt 3.335 Messstellen, um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. 1.259 Kontrollstellen gehen auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern zurück. Die Polizei setzt dabei 104 Radargeräte und 681 Lasergeräte ein.
heute verantwortungsbewusster und die allermeisten halten sich an die Regeln. Das bestätigte uns unsere Strategie: Mehr Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit.“ Bei diesem 24-Stunden-Blitz-Marathon kontrollieren die Polizisten in Niedersachsen, den Niederlanden und NRW zum ersten Mal gleichzeitig und länderübergreifend die Geschwindigkeit.

Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien gab es Autofahrer, die zu schnell waren:
In Lünen überschritt eine Autofahrerin die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 65 km/h. Statt der erlaubten 80 wurde sie mit 145 km/h gemessen. Das bedeutet für sie zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld und vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei.
In Bonn wurde ein Autofahrer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Kilometern pro Stunde erwischt. Ein anderer fuhr, ebenfalls in Bonn, mit gemessenen 28 km/h durch eine Spielstraße, obwohl dort allerhöchstens Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist.
Auf der A 31 bei Heek fuhr eine Mutter mit ihrem Kind im Fahrzeug in einer Baustelle 49 Stundenkilometer zu schnell. Erlaubt sind dort 60 km/h. Die junge Frau erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und ein Monat Fahrverbot.
„Zu schnelles Fahren ist Killer Nummer 1 auf unseren Straßen. Mehr als jeder dritte Verkehrstote ist Opfer zu hoher Geschwindigkeit. Allein am vergangenen Wochenende starben deswegen in NRW fünf Menschen“, erklärte Innenminister Jäger. „Der Blitz-Marathon ist ein Baustein unserer langfristigen Strategie gegen Geschwindigkeitsunfälle. Die Polizei überwacht überall dort, flexibler und häufiger die Geschwindigkeit, wo zu schnell gefahren wird.“ Auch nach dem Blitz-Marathon wird es mehr Kontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr geben. Jäger: „Das ist ein wichtiger Teil der NRW-Kampagne „Brems Dich – rette Leben!“.“
Quelle: Polizei NRW
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